Zeit für mich – Zeit für Jomo!

Endlich fällt die Wohnungstür hinter mir ins Schloss: Freitag, kurz vor sechs Uhr und ein Wochenende ohne Verabredungen, Einladungen oder sonstigen Verpflichtungen liegt vor mir… Warum? Weil ich mich schlichtweg dagegen entschieden habe!

So sehr ich es liebe unterwegs zu sein, neue Orte zu entdecken und meine Freunde zu sehen, umso mehr freue ich mich hin und wieder bewusst eine Break einzulegen und diese bewusst für mich und meine kleinen Projekte und Ideen zu nutzen.

Was hat es mit diesem Jomo auf sich?

Wie für alles gibt es auch hier einen Namen „Joy of Missing Out“ – kurz: JOMO. JOMO steht für die Freude daran ganz klar sich gegen eine Einladung, den Besuch eines Straßenfestes mit der Clique oder gegen einen anderen der zahlreichen „Places-to-be“ zu entscheiden – sondern eine Freude daran zu haben eben nicht dabei zu sein. Früher war man häufig von dem Gefühl geplagt, dass man nichts verpassen darf, dass man coole Bilder posten muss, um zu zeigen, was es doch gerade für eine #WhatATimeToBeAlive ist und dass man einfach dazugehört.

#WhatATimetoBeAlife – muss ich nicht jeden Tag und Wochenende laut nach draußen schreien!

Statt sich von Angst treiben zu lassen, dass man nicht mehr up-to-date sein könnte, wenn man nicht dabei ist, macht sich mit JOMO eine Gelassenheit breit, das Handy zur Seite zu legen und sich Zeit für dich zu gönnen. Somit hat JOMO FOMO (Fear of Missing out), die Sorge etwas zu verpassen, bei vielen bereits abgelöst. „Heute ist mein Tag – ich muss nicht bei allem dabei sein, sondern gönne mir Zeit für mich!“

Jomo und Interior?

Und was hat das Ganze mit Interior zu tun? Wo sind die Einrichtungstipps, Kaufempfehlungen und die neuen Must-Haves der Saison? Heute nicht – ganz nach JOMO! Aber vielleicht habe ich doch einen kleinen Tipp von jemanden, der es liebt sein zu Hause hübsch zu machen: Gönnt euch eine Auszeit, indem ihr Euch in Euren vier Wänden zurückzieht, legt euch auf das Sofa und denkt über das Leben nach. Mach eine kleine Pause von dem Trubel mit all seinem Stress, hinterfrage, was Du gerade tust und verliere dich in etwas Gedankenwirrwarr, um danach wieder klarer zu sehen. Macht es alles so Sinn, was ich tue? Brauche ich alles, was ich habe? Was sind meine nächsten Ziele oder vielleicht auch, womit kann ich mein zu Hause etwas hübscher machen? 😉

Die Mischung macht es…

Ich für meinen Teil freue mich über eine gute Mischung. Ich merke nach ein paar Wochenenden zu Hause, wie mich wieder die Reiselust und den die Lust Neues zu entdecken packt. Dann heißt es Koffer packen und nichts wie ins Auto setzen – und wenn es nur ans Meer geht, um sich dort den Kopf von einer frischen Prise freipusten zu lassen.

Wie ist eure Einstellung zu Jomo? Denkt ihr auch öfters drüber nach einfach mal nein zu all den Möglichkeiten zu sagen?

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