Warum Yoga auch Sport ist und warum ich mir endlich wichtig genug bin.

Photos: von Nadine Kopp (@KOPPIRIGHT)

Werbung wegen Markennennung und Markenerkennung

Yoga ist vor allem Entspannung, man meditiert, liegt viel, geht in sich, es hat etwas Spirituelles. So beschreiben es Menschen in meiner Umgebung, die ich frage, was sie unter Yoga verstehen und die es noch nie selbst praktiziert haben.

Wer aber bereits eine Yoga Einheit hinter sich hatte, weiß, dass es viel mit Kraft, innerer Stärke, Loslassen, in die Dehnung kommen, Vergebung und Verständnis für sich selbst zu tun hat und auch ziemlich schweißtreibend sein kann. Puuuhhh! Nach der ersten Stunde konnte ich meine Füße kaum noch vom Boden heben beim Laufen.

Bis vor zwei Wochen habe ich schlicht keinen Sport gemacht. Ich habe es auf die Zeit geschoben, eine der wohl gängigstes Ausreden und für die, die sie ebenfalls benutzen, total verständlich. Aber es war nicht die Zeit an der es lag. Vielmehr lag es zum einen einfach an den „falschen Sportarten“. Ich bin einfach nicht der Fitnessstudio Typ, da ich das Gefühl habe, dass man dort sehr viel im Außen ist, viele sich bewundern lassen wollen und vergleichen. Für Ballsportarten bin ich ungeeignet aufgrund einer bestätigten sogenannten „Angst vor dem Ball“.

Yoga The Slow Label Clean Couture

Beim Yoga hingegen, konnte ich schon immer abschalten, mich verausgaben, meine Körperspannung mein Geschick und meine Balance nutzen. 

Warum ich es nicht schon eher wieder aufgenommen habe? Vor allem aus meiner mangelnden Bereitschaft mich wichtig genug zu nehmen, um mir etwas Gutes zu tun. Entschuldigungen waren immer leicht gefunden. Um Zeit zu sparen kann man Yoga ja auch einfach 2 mal die Woche früh 10 Minuten einschieben. Denkste! Ja kann man grundsätzlich schon, aber nach den ersten zwei Mal war dann meist schon Schluss mit der „Routine“ und so ein Sonnengruß zwischen Tür und Angel ist auch selten entspannend.

Deswegen jetzt also ein Yogastudio, das ich versuche regelmäßig zu besuchen. Um fitter zu werden, aber vor allem um etwas für mich zu tun, mir Zeit für mich zu nehmen und zu lernen, mir selbst zu verzeihen. Denn so leicht ist es nicht. Vor allem in schweren Phasen. In Phasen, die von Unruhe, Unzufriedenheit und vermeintlichen Misserfolgen geprägt sind. Besonders dann ist es schwer in den Yoga-Praxis loszulassen, den Leistungsdruck milde zu verabschieden, nicht zu bewerten, nur zu spüren.

Yoga The Slow Label Clean Couture

Davon bin ich noch entfernt. Erst heute habe ich mich während der Yoga Praxis sehr über mich selbst geärgert. Manche Positionen konnte ich nicht halten. Und während andere im herabschauenden Hund verweilten, kauerte ich in der Kind-Position. In diesem Moment habe ich mich wie eine Versagerin gefühlt. Und natürlich geht es darum überhaupt nicht, sich etwas zu beweisen oder leisten zu wollen. Vielmehr geht es um das Loslassen. An manchen Tagen geht das besser, an anderen so rein gar nicht. Es ist ein Prozess und ich freue mich schon auf die Reise. Loslassen lernen, auch für sehr viele andere Lebensbereiche unverzichtbar für den inneren Frieden.

By the way, wer nach einer mega Yoga Hose sucht, findet sie bei The Slow Label. Einem nachhaltigen Label von Anna-Laura Kummer. Und wer nach dem perfekten Yogastudio in Frankfurt sucht, dem empfehle ich von Herzen Stephan Suh.

Namaste und alles Liebe,

Elisa

Leave a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.