How to rearrange the wardrobe ! 10 tips …

Jetzt fragt ihr euch vielleicht, wozu man sich die Mühe machen sollte, den Kleiderschrank, den man ja eigentlich nur selbst von Innen sieht und der auch von Besuchern nicht unbedingt genutzt wird, zu ordnen.

Die Antwort lautet: Zum eine deshalb, weil sich natürlich in einem geordneten Schrank die Lieblingsteile leichter finden lassen, zum anderen, weil es euch unter Beachtung der 10 nachfolgenden Tipps leichter fallen wird in eurem Schrank die verschiedensten Kombinationsmöglichkeiten zu entdecken und die Vielfalt der Kombinationen zu erhöhen. Und zu guter letzt natürlich auch deshalb, weil ihr nicht in einem riesigen bunten Kleidungswirrwarr in großen Haufen unordentlich zusammengelegter Sachen nach eurem Lieblingsteile kramen wollt, dass irgendwo ganz unter, hinten zusammengeknütteln in einer Ecke liegt, so zerknittert, dass sich selbst das Bügeleisen schwer tut, es wieder in seine ursprüngliche Form zu bekommen.

Also los geht’s:

Tipp 1: Schaffe viel Raum!

Um den Kleiderschrank sinnvoll anzulegen und zu ordnen, benötigt ihr vor allem zuallererst ….  Richtig: einen passenden Kleiderschrank!

Ich persönlich habe einen Pax-Kleiderschrank von IKEA mit Milchglastüren, Größe : 3,00 m breit, 2,37 m hoch und 0,5 m tief. Man(n) könnte meinen, dass so viel Platz  für eine einzelne Person vollkommen übertrieben ist. Aber im Gegenteil, denn ihr müsst bedenken, wer sinnvoll aufteilen und ordnen möchte, statt alles dicht an dicht im Schrank gestopft zu haben, braucht viel Platz, sehr viel. Also sucht euch einen Schrank in einer Größe, von der ihr glaubt, dass beim auffüllen mit eurem Kleidungsstücken noch einige Fächer frei sind, dann habt ihr die richtige Größe gewählt.

Tipp 2: Sinnvolle Unterteilung

Wichtig ist, dass ihr, um sinnvoll zu ordnen, die Möglichkeit habt, den Kleiderschrank entsprechend zu unterteilen. Dies ist auch ein Grund, weshalb ich mich für das Pax-System von IKEA entschieden habe, denn man ist sehr flexibel in den Möglichkeiten Kleiderstangen, Schubfächer, Einlegeböden, Hosenaufhänger usw. zu wählen und so seinen Kleiderschrank vorzugliedern. Sucht euch also einen Kleiderschrank, der ein Ergänzungssystem für derartige Unterteilungen hat, um flexibel zu sein.

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Tipp 3: Gleichfarbige und gleichartige Bügel

Dieser Tipp klingt zwar erst ziemlich kleinlich, jedoch bekommt ihr nur ein perfektes Gesamtbild, wenn ihr gleichfarbige und gleichartige Bügel verwendet.

Was die Gleichfarbigkeit angeht, dürfte jedem einleuchten, dass es ordentlicher aussieht, wenn nicht ein schwarzer Kunststoffbügel, neben einem Holzbügel, neben einem mit Blümchenstoff überzogenen Bügel, neben einem weißen Kunststoffbügel hängt. In meinem Kleiderschrank finden sich daher beispielsweise ausschließlich weiße Kunststoffbügel.

Was die Gleichartigkeit angeht, ist es sicher sinnvoll sich ausschließlich gleiche bzw. ähnliche Bügel zu kaufen, damit die Blusen, Kleider und das was sonst noch hängt, nicht unterschiedlich hoch und tief hängen.

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Tipp 4: Farbsystem

Der wahrscheinlich wichtigste Tipp ist, dass ihr euch ein Farbsystem anlegen solltet. Überlegt euch, welche Farben euch stehen, welche Farben ihr gerne tragt, von welchen Farben ihr schon die meisten Teile im Schrank habt und legt 5-6 Farben fest, die sich untereinander gut kombinieren lassen und bestenfalls zur selben Farbfamilie gehören ( zB eher kalte Töne).

Und dann, fangt an auszusortieren. Werdet radikal! Alles was nicht ins Farbsystem passt, kommt raus. Bei der Gelegenheit könnt ihr auch die Teile aussortieren, die zwar im Farbsystem vorhanden sind, jedoch nicht mehr passen, euch nicht mehr stehen oder euch nicht mehr gefallen.

Um euch das Farbsystem noch etwas anschaulicher zu machen, erzähle ich euch kurz, wie ich es gemacht habe.

Ich habe mir folgende Farben ausgesucht:

schwarz, grau, blau, weiß, beige

 

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Alles Übrige habe ich komplett aus dem Schrank verbannt. Zwar klingt das ganz schön radikal und manche von euch fragen sich dann sicher, was sie noch anziehen sollen, aber das ganze ist ein Prozess der nicht innerhalb eines Tages zu schaffen ist, das sollte euch vorher klar sein.

Etwaige Lücken in meinem Kleiderschrank, die durch das Farbsystem entstanden sind, wurden durch das 3 malige intensive Miterleben des Quartalsales wieder aufgefüllt und schlichtweg ersetzt. Klar, auch der Sale kostet, aber die Kosten hierfür werden durch den Verkauf von den Teilen, die aus dem Farbsystem gefallen sind und deshalb verbannt werden mussten, ersetzt. Wenn ihr euer Farbsystem festgelegt habt, kommt eigentlich in den folgenden Schritten nur noch der Feinschliff.

Tipp 5: in or out

Es sollte jetzt ein leerer, großer Kleiderschrank mit vielen Fächern, Böden und Kleiderstangen vor euch stehen, der mit gleichfarbigen und gleichartigen Kleiderbügeln ausgestatt ist. Daneben sollte ein riesiger Stapel an Kleidung aus eurem Farbsystem liegen und in diesem Stapel sollten sich nur Teile befindet, die ihr noch tragt.

Jetzt gilt es die Entscheidung zu treffen, was im wunderschönen Kleiderschrank seinen Platz finden darf und was nicht.

Hier eine kleine Aufzählung, was sich in meinem Kleiderschrank befindet:

Pullis, Tops, Shirts, Blusen, Kleider, Röcke, lange und kurze Hosen, Blazer, Lederjacken, Westen, Strickjacken, Capes, Hüte, Gürtel, Schuhe, Taschen, Schmuck und Parfum.

und was sich nicht in meinem Kleiderschrank befindet, sondern woanders gelagert ist:

Sportbekleidung, Winterjacke und dickere Jacken, Mützen, Schalts, Handschuhe, Strumpfhosen

Was ihr persönlich in eurem Kleiderschrank haben wollt, müsst ihr einfach festlegen. Für manche wird es komisch sein, dass ich Schuhe und Parfum mit im Kleiderschrank stehen habe, was sich jedoch deshalb ergibt, dass ich gerne auf einen Griff ein komplettes Outfit parat habe und schauen kann, welche Schuhe zB farblich am besten dazu passen, ohne vorher mein komplettes Schuhregal auszuräumen und Paar für Paar in Richtung Kleiderschrank zu tragen. Fischt also aus eurem Haufen alles heraus, was in den neuen Kleiderschrank soll, alles andere verstaut ihr woanders.

Tipp 6: Sortiert nach Farben

Nachdem ihr bereits euer Farbsystem festgelegt habt, solltet ihr euren Schrank wenn möglich in zwei große Teile unterteilen. In einem Teil verstaut ihr die helleren, im anderen Teil die dunkleren Teile. Sortiert die Sachen nach den größten Farbgruppen und macht euch „Farbstapel“. Wie ihr seht ist es bei mir wie folgt geordnet:

linke Seite                                                                                                        rechte Seite

schwarz – dunkelgrau – dunkelblau                                                        hellblau – hellgrau – weiß – beige

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Tipp 7: nach Kleidungsstücken sortieren

Jetzt fängt das Einräumen an. Achtet darauf, dass ihr „nach Kleidungsstücken“ sortiert, was ja eigentlich normal ist. Also kurze Hosen auf einen Stapel, lange Hosen zusammenhängen, Shirts auf einen Stapel legen usw.

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Tipp 8: Farbabstufungen beachten

Beachtet beim Stapeln und Hängen die einzelnen Farbabstufungen. Das bedeutet, dass ihr innerhalb des Stapels zB schwarz – anthrazit – mittelgrau oder reinweiß – off white – eierschale – hellbeige – beige lebt und so die Farbabstufungen beachtet.

Dies dient dazu, dass ihr die Farbabstufung, die ihr sucht gleich findet. Zudem liegen/hängen die Sachen der gleichen Farbabstufung zusammen, sodass es auch leichter fällt, diese Sachen zu kombinieren.

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Tipp 9: Ordnung halten

Versucht Ordnung zu halten. Wenn euer Schrank so schön sortiert ist, wird bei euch sowieso der Wunsch aufkommen, ihn immer so ordentlich zu halten. Ich beispielsweise sortiere schon beim Wäsche zusammenlegen vor in hell und dunkel.

Tipp 10: Regelmäßig aussortieren

Zu guter letzt solltet ihr regelmäßig aussortieren, um euren Kleiderschrank geordnet und auf dem Neusten stand zu halten und vor allem auch, um Platz für neue Einkäufe zu schaffen!

Hier und natürlich im Text ein paar Bilder von meinem Kleiderschrank als Inspirationsquelle für euch und jetzt viel Spaß beim sortieren!

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