Quarantänezeit – Eiszeit oder Sozialer Zusammenhalt auf Distanz

Wir sind zurück. Nach einer einwöchigen Schockstarre habe ich mich wieder gefangen und liefere euch regelmäßigen Content. Als eure beste Freundin in der Krise schicke ich euch ganz viele positive Vibes.

Ohne das was gerade passiert und die weitreichenden Konsequenzen die es für uns, unsere Gesundheit, die Wirtschaft und unsere Existenz hat, herunterspielen zu wollen, ist mir trotzdem sehr daran gelegen, dass wir das Positive in dieser Situation sehen und uns darüber bewusst werden, was wir aus der Situation ziehen können.

Was Social Distancing genannt wird, meint wie es eine Freundin von mir so schön beschrieben hat zwar räumliche Distanz aber sozialer Zusammenhalt.

1. Ein hoch auf die Videotelefonie

Wenn wir unsere Bekannten und Verwandten oder Kollegen momentan sehen oder sprechen wollen, dann geht das ganz easy über Videotelefonie. Die letzten Woche haben so bereits Weinabende mit Freunden, Ferierabendsekt-Calls mit meinen Tanten und Cousinen und meiner Mama, Familien-Calls mit Mama und Papa und auch Wiedersehens-Calls mit meinen Kollegen aus dem Homeoffice stattgefunden. Videotelefonie ist alles andere als technisch und distanziert. Es ist verbindend und so anders als nur die Stimme des anderen zu hören. Alle sehen sich, alle tauschen sich untereinander aus. Man sieht das Lachen seiner Liebsten und fühlt sich ihnen somit ein Stück weit näher.

Eure Aufgabe für heute Abend daher: Ruft jemanden über Videotelefonie an, eine liebe Freundin, eure Eltern, Großeltern, Geschwister oder einfach einen Menschen, den ihr gern habt. Lacht zusammen, macht zusammen Quatsch und gebt der Situation ein Stück weit Leichtigkeit zurück.

2. Briefe und Postkarten

Hand aufs Herz: Wann habt ihr das letzte Mal einen Brief oder eine Postkarte geschrieben? Und ich meine nicht die typische Geburtstagskarte oder die „Glückwunsch zum Baby“-Karte. Nein, ich meine einen handgeschrieben Brief, über mehrere Seiten oder eine Karte, ohne speziellen Anlass, einfach so. Wisst ihr nicht mehr? Na dann war es auf alle Fälle schon zu lange her! Gerade jetzt würdet ihr euch wahrscheinlich gleichermaßen unglaublich freuen, einen handgeschriebenen Brief zu bekommen.

Deshalb Aufgabe für morgen Abend: Schreibt eurer Oma oder eurer besten Freundin eine schöne selbstgemachte oder ausgewählte Karte und schickt eine liebe Nachricht oder einfach ein „Ich denk an dich!“

3. Wir rücken näher zusammen

Schön ist, das man momentan merkt, wie jeder jeden unterstützt. Wie alle ein Stück zusammenrücken und „support your locals“ selbstverständlich wird. Wie man einander bewirbt und aufeinander acht gibt, beim jeweils anderen bestellt und versucht sich zu unterstützen.

Daher meine Aufgabe für euch: Wenn ihr in nächster Zeit etwas bestellen wollt, beispielsweise ein Buch zur Überbrückung der freien Zeit Zuhause, dann bestellt bei eurem kleinen Buchhändler um die Ecke. Viele bieten einen Lieferservice oder Abholservice an und ihr unterstützt die lokalen kleinen Unternehmen, statt die ganz Großen, die von der momentanen Bestellsituation schon genug profitieren.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche

Elisa

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