Britta Treitinger und der Traum von der Selbstständigkeit – mit freier Zeiteinteilung von überall auf der Welt aus arbeiten. Geht das wirklich?

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Britta Treitinger ist Psychologin, Life Coach und Yogalehrerin und unterstützt Frauen dabei, selbstbewusst und voller Selbstliebe ihren eigenen Weg zu gehen. Britta hilft dabei Selbstzweifel, alte Glaubenssätze und Blockaden mithilfe der Emotional Freedom Technique (EFT) zu lösen und zu transformieren. Aber wie sieht es mit Brittas eigenen Träumen als Gründerin und Selbstständige aus? Ist ihr Traum von freier Zeiteinteilung und von überall auf der Welt aus zu arbeiten wahr geworden? Wir durften Britta zu ihrem Lebensweg interviewen.

Elisa von Clean Couture: Liebe Britta, du bist gerade auf Bali und so viel darf ich verraten, du bist dort nicht zum Urlaub machen, sondern zum Arbeiten! Erfüllst du dir damit gerade deinen Lebenstraum von überall auf der Welt selbstständig zu arbeiten?

Britta: Liebe Elisa, vielen Dank für die Möglichkeit darüber zu sprechen, wie ich mir meinen Traum und meine Vision erfüllt habe und erfülle. Daher meine Antwort: JA! Schon als es auf das Ende meiner Schulzeit zuging hab’ ich überlegt, welchen Beruf ich ausüben kann, sodass ich von überall auf der Welt arbeiten kann, also gleichzeitig die Möglichkeit habe. zu reisen. Während meines Studiums war ich schon viel auf der Welt unterwegs, habe in verschiedenen Ländern studiert und Praktika gemacht, hatte einen Nebenjob, mit dem ich immer wieder im Ausland gearbeitet hab’ und hab’ die Semesterferien für längere Reisen auf verschiedene Kontinente genutzt. Die Vorstellung, mit einem Angestellten-Job nur eine bestimmte Anzahl an Urlaubstagen zu haben und an einen Ort gebunden zu sein, hat mich unglaublich traurig gemacht und mich erdrückt fühlen lassen. Mein Herz konnte und wollte das einfach nicht.

Elisa von Clean Couture: Wie hast du es geschafft, dahin zu kommen wo du jetzt bist? Nimm uns mit auf deine Reise!

Britta: Es war vor allem mental und emotional kein einfacher Weg für mich. Denn ich hatte wirklich Angst davor, nicht den üblichen Weg zu gehen – also mich nicht in die Festanstellung nach dem Studium zu begeben. Und da war auch der Druck aus dem Umfeld im Familien- und Bekanntenkreis – immer wieder die Fragen, was ich denn jetzt nach dem Studium mache und die Infos, wo welche Stellen frei sind, wo ich mich bewerben könnte, was wichtig für eine Bewerbung ist, usw. Und aus dieser Angst und diesem Druck heraus bin ich dann auch wirklich in eine Festanstellung gegangen!

Ich kann mich noch so verdammt gut an den Moment erinnern, als ich in Indien war – nach meinem Studium hab’ ich das Ganze erst einmal noch hinausgezögert und in Indien eine Yogalehrer-Ausbildung gemacht – und dort in meinem Apartment saß und wusste: Wenn ich zurückkomme, werde ich wohl das mit der Festanstellung ausprobieren – und ich hab’ mich so elendig dabei gefühlt. So klein, so schwach, so traurig. Aber die Vernunft hat – damals noch! – gesiegt: “Woher soll ich denn wissen, wie eine Festanstellung ist, wenn ich es nie ausprobiert habe? Nimm’ dir einen Teilzeit-Job, dann hast du doch auch alle Freiheiten und gleichzeitig die Sicherheiten. Such’ dir ‘nen Job, dann sind endlich alle anderen um dich herum zufrieden.”

Und so kam es dann. Ich hab’ mir die Festanstellung schön geredet, mit all’ den Sicherheiten, die sie mir gegeben hat. Und auch, wenn ich diese Erfahrung tatsächlich nicht missen möchte (!!!), denn ich hab’ am eigenen Körper noch einmal spüren können, dass es einfach nichts für mich ist: Ich war nach der Arbeit ausgelaugt und müde, hatte wenig Energie, war traurig darüber, wie wenig frei ich war. Und das, obwohl ich nur drei Tage die Woche gearbeitet hab’ (denn ich hatte also einen Teilzeitjob), und obwohl ich super flexibel in meiner Arbeit war, meine Termine und Tätigkeiten sehr frei einteilen konnte, die beste Chefin hatte, die ich mir hätte vorstellen können. Wahnsinn, oder? So tolle Arbeitsbedingungen und trotzdem war es einfach nichts für mich!

Eineinhalb Jahre war ich fest angestellt, aber bereits nach ein paar Monaten hab’ ich überlegt, was es für andere Möglichkeiten für mich gibt.

Ziemlich bald wusste ich dann, dass Psychologie und Yoga als Ausbildungsbackground nicht schlecht waren, um damit in die Online-Selbstständigkeit zu gehen, zumindest mit Psychologie oder Coaching online und Yoga offline zu arbeiten, war schon einigermaßen verbreitet in der Welt der digitalen Nomaden.

Es waren noch ein paar tiefgreifende Momente nötig – zum Beispiel eine Yoga-Stunde zum Thema “Was sagt dein Herz?” (bei Britta Kimpel) – bis es dann soweit war: Ich hab’ mich nebenberuflich für eine Coaching-Ausbildung sowie für eine weitere Yogalehrer-Ausbildung angemeldet. Ich hab’ dafür mein ganzes Erspartes verwendet und alle möglichen Rabatte und Vergünstigungen herausgeholt und mich dann neben meinem Teilzeit-Job weitergebildet.

Bis ich dann aber wirklich da hin kam, was ich heute mache, war es immer noch ein weiter Weg! Denn als es dann gedanklich darum ging, mich online als Psychologin mit Coaching selbstständig zu machen, kamen so unfassbar viele Ängste und Zweifel in mir auf! Ich bin sonst eigentlich relativ selbstbewusst und mutig, aber das hat mir echt Schiss gemacht!

Elisa von Clean Couture: Was waren Wegbegleiter und was hat dich angetrieben? Wie kam es zu dem Moment in dem sich alles geändert hat?

Britta: Ich wusste, ich brauch’ da Unterstützung! Ich komm’ alleine nicht klar mit diesen Ängsten und Sorgen – und gleichzeitig dieser echt greifbaren Vision von dem Online Business. Vor allem auch, weil ich in den sozialen Medien gesehen hab’, dass es verdammt nochmal möglich ist! Ich hab’ mich dann bei einem vierwöchigen Online Programm für Selbstbewusstsein mit EFT* Klopfakupressur bei einer Australierin angemeldet (Teddi Emerald). Das waren die vier Wochen, in denen sich ALLES geändert hat!

Durch die EFT Klopfakupressur und das wirklich wundervolle Programm von Teddi konnte ich meine limitierenden Glaubenssätze so tiefgreifend loslassen und zum Positiven verändern, dass dann alles gefühlt Schlag auf Schlag ging: Ich wusste sofort, ich will selbst mit EFT arbeiten, da die Wirkung wirklich so enorm und tiefgreifend und schnell war! Im Februar 2019 hab’ dann also ich mein Instagram

Profil erstellt. Im März habe ich eine EFT Weiterbildung gemacht. Die Coaching-Ausbildung lief schon seit Januar und im April ging die Yoga-Ausbildung los. Im August hatte ich meine ersten Klient/innen für Coaching mit EFT Klopfakupressur. Es lief so gut, es kamen mehr und mehr Interessentinnen und Klientinnen dazu. Im Oktober habe ich gekündigt.

Elisa von Clean Couture: Erzähl uns wie dein Arbeitstag jetzt aussieht und was du konkret machst.

Britta: Seitdem kann ich von überall aus arbeiten – wie zum Beispiel jetzt von Bali aus. Es war seit Jahren mein Traum im Winter im Warmen zu sein. Mein Arbeitsalltag sieht – egal, wo ich mich gerade befinde – ähnlich aus und gleichzeitig auch immer anders. Mein Hauptaugenmerk meines Alltags liegt an allererster Stelle auf meiner eigenen Energie. Ohne meine Energie kann ich nicht gut arbeiten, kann nichts Gutes leisten und kann meine Klientinnen nicht bestmöglich unterstützen, begleiten und empowern. Daher richte ich meinen Arbeitsalltag voll und ganz nach meinen Bedürfnissen aus. Und ich glaube, das so offen zu sagen, kann irritieren, anecken oder auch zum Umdenken anregen. Für mich ist das, also voll und ganz nach meinen Bedürfnissen zu leben und zu arbeiten, DER Unterschied zum Angestellten-Dasein und DER Mindset-Shift schlechthin.

Ich habe keinen Stress mehr, seitdem ich selbstständig arbeite. Es gibt keinen Stress für mich! Das ist das Schönste und Wundervollste, was mir meine Selbstständigkeit schenkt – was ich mir selbst schenke! Denn es liegt in meiner Hand, wie ich meine Selbstständigkeit gestalte.

Wenn ich also aufstehe, tu’ ich ersteinmal alles, was mir gut tut. Ich hab’ mir – zugegebenermaßen mit viel Mühe und Anstrengung – eine Morgenroutine angeeignet, die mir einfach verdammt gut tut, aber immer noch nicht völlig easy daherkommt. Das erste, was ich mache, ist es, aufzuschreiben, für was ich jetzt gerade dankbar bin und für alles, was noch kommen wird. Das ist also eine Mischung aus Dankbarkeit, Visualisieren, Ziele setzen und meine Glaubenssätze aufschreiben. Dann meditiere ich kurz und wenn ich top diszipliniert bin, mach’ ich eine Runde Yoga (das fällt mir wirklich am schwersten momentan, obwohl ich Yoga so liebe – aber ich bin auch faul 😉 ). Dann spür’ ich in mich, was ich brauche, um wirklich voll in meine Energie zu kommen und Lust bekomme auf all’ die Dinge, die arbeitstechnisch anstehen. Zur Zeit ist das zum Beispiel ein leckerer Kaffee mit Cashewmilch, dazu schöne Musik oder ein motivierender Podcast.
Dann schau’ ich in meinen Kalender und dann stehen an: Coaching Sitzungen, Kennenlerngespräche, Coaching Protokolle, Verträge und Rechnungen schreiben, Instagram Posts/Storys, Videos aufnehmen, das Online Programm vorbereiten oder durchführen, Fragen/Emails beantworten, mich mit der Technik auseinandersetzen (Webseite, Email-System, Online Portal für das Programm). Und ganz viel weiterbilden!!! Es gibt jeden Tag so viel zu lernen, sowohl über das Mindset als Selbstständige(r) als auch die Technik als auch Marketing- und Business-Strategien. Ich liebe alles davon bisher, außer die Technik! Auch da finde ich es spannend, das Ganze mal kennenzulernen, aber langfristig werde ich mir da auf jeden Fall Unterstützung holen.

Generell kann ich nicht allzu viele Stunden am Stück arbeiten. Ich mache regelmäßige und viele und lange Pausen. Und ich arbeite nur so viel, wie ich wirklich energetisch kann, wenn nichts mehr geht, höre ich auf. EFT Coaching Sitzungen kann ich allerdings wirklich so gut wie immer geben. Das fühlt sich für mich so leicht und natürlich und intuitiv an, da reicht es, wenn ich mir davor 10 Minuten für mich nehme und zur Ruhe komme. Trotzdem mache ich da nicht mehr als zwei Sessions pro Tag und nicht mehr als sechs Sitzungen pro Woche. Da es Energie-Arbeit ist, ist es auf energetischer Ebene ganz schön intensiv.

Elisa von Clean Couture: Was inspiriert und motiviert dich täglich dein Leben so zu leben wie du es inzwischen tust?

Britta: Ich höre viele Podcasts zu den Themen Mindset, Business, Spiritualität. Ich schaue, wie andere leben oder arbeiten und lass’ mich inspirieren. Außerdem visualisiere ich sehr viel. Ich spür’ regelmäßig in mich, wie ich mein Leben leben möchte. Und einer der wichtigsten Aspekte: Ich hole mir Unterstützung, sobald ich sie brauche. Ich überlege da nicht lange. Außerdem klopfe ich selbst EFT, wenn mich etwas blockiert oder Gefühle mich überrollen.

Elisa von Clean Couture: Hast du dein „altes Leben“‘schon mal vermisst?

Britta: Nein! Ich denke daran überhaupt nicht mehr – also an die Zeit in meiner Festanstellung. Es ist wie weggeblasen, außer ich möchte mir die Veränderungen bewusst machen und mich freuen über meine Entwicklung und Erfolge.

Elisa von Clean Couture: Du unterstützt Frauen selbstbestimmt und selbstbewusst ihren eigenen Weg zu gehen, Selbstzweifel und Ängste aufzulösen und negative Glaubenssätze aufzulösen. Wie müssen sich das unsere Leser/-innen da draußen vorstellen?

Britta: Frauen kommen zu mir, wenn sie sich nach mehr Selbstbewusstsein sehnen, sich selbst wieder näher kommen und spüren wollen, mehr annehmen und lieben, in eine innere Ruhe und Zufriedenheit (zurück-)kommen möchten. Und auch immer mehr Frauen kommen zu mir, die ihren ganz eigenen Weg gehen, eigene Projekte starten wollen und dabei Ängste, Selbstzweifel aber auch Traumata auflösen bzw. transformieren möchten. Ich biete zuallererst ein kostenloses ca. 30-minütiges Kennenlerngespräch an, in dem ich nach den aktuellen Herausforderungen der Interessentin frage, ich den Ablauf meiner Sitzungen erkläre und Fragen beantworte. Ich biete Einzelsitzungen online an (über Zoom, das ist ähnlich zu Skype) und auch ein Online Gruppen Coaching Programm für Selbstliebe und Selbstbewusstsein für Frauen. Ich arbeite sehr spezifisch mit der EFT Klopfakupressur, lasse aber gleichzeitig Elemente aus der Psychologie, dem Life Coaching und dem Yoga einfließen.

Aktuell biete ich außerdem ein kostenloses 5-tägiges Mini EFT Coaching an für Frauen in einer privaten Instagram Gruppe vom 21. bis 25. März 2020. Ich freue mich, wenn so viele wie möglich die EFT Klopfakupressur entdecken und anwenden, da sich dadurch bereits so viele Leben zum Positiven transformiert haben! Im Anschluss an das kostenlose Mini Coaching öffnen sich die Tore für mein nächsten Online Gruppen Programm. Ich freu’ mich schon enorm darauf!

* EFT ist eine beim Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) eingetragene Marke. Brittas Coaching Angebote mit EFT Klopfakupressur orientieren sich an EFT-Emotional Freedom Techniques nach Gary Craig. Sie orientieren sich jedoch weder an dem „Official EFT“/Optimal EFT“ von Gary Craig noch geben sie dessen Inhalte wieder, sondern basieren auf ihrer persönlichen Sicht und Erfahrung sowie auf ihrem fundierten Verständnis der Klopfakupressur.

Und wer einen kleinen Vorgeschmack möchte und mit Britta eine Runde EFT klopfen möchte, der kann in dieser kurzen Einheit testen. Viel Spaß dabei!

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