Bücherempfehlungen Februar 2019, über das Ende der Einsamkeit, Lügen, Magie und das Geschenk der Imperfektion

Die Möglichkeit durch Lesen in eine eigene Welt abzutauchen, uns in vielen Bereichen weiterzubilden, uns mit uns selbst zu beschäftigen und stetig Neues zu lernen, ist das Geschenk, das Bücher uns geben können. Nur muss man sie dazu lesen. Das wiederum setzt voraus sein iPhone oder sonstige High-End-Geräte aus der Hand zu legen und sich bewusst Zeit zu nehmen.

Ohne meine Bücher wäre ich nur ein halber Mensch. Nicht falsch verstehen ich bin kein typischer Bücherwurm (was nebenbei erwähnt auch nicht schlimm wäre), aber ein gesundes Maß an Lesen gehört für mich zu einem perfekten Tag wie eine große Tasse Kaffee. Deswegen habe ich in alter Rory Gilmore Manier immer ein oder auch mal zwei Bücher in der Tasche (man soll sich ja entscheiden können auf welches Buch man gerade Lust hat). Parallel lesen gehört für mich genauso dazu wie im Laufen lesen. Für das im Laufen lesen komische Blicke zu ernten bin ich gewohnt, auch wenn sich mir die Logik bei den Personen die gleichzeitig nur kurz von ihrem Smartphone aufschauen, um mir besagten Blick zuzuwerfen, nicht so ganz erschließt.

Wie dem auch sei, es ist Februar und folgende Bücher wurden gelesen/ lese ich/ oder werden noch gelesen. Mein Must-Read Bücherstapel wächst und wächst, monatliche Abbuchungen von diversen on- und offline Buchhandlungen halten mich nicht auf und ich freue mich stattdessen über die Investition, in mein Wissen, mein Sein, meine persönliche Weiterentwicklung und in die Literatur an sich, Amen!

Eines meiner Lieblingsbücher der letzten Monate und Geschichten über „Die Wahrheit über das Lügen“ von Benedict Wells haben mich gefesselt und überrascht. Ein gutes Buch macht es wohl aus, wenn man unmittelbar nach den ersten Seite den Drang verspürt anderen davon zu erzählen. So ging es mir bei diesem Buch. Kein Tag während des Lesens verging, an dem ich mich nicht selbst sagen hörte: „Ich muss dir mal eine Geschichte aus einem Buch erzählen, das ich gerade lese, die ist unfassbar spannend/mitreißend/traurig/…“ Meine Lieblingsgeschichte aus dem Buch: „Die Muse“ (2010)!

Was tun, wenn man als geborener Frühaufsteher eine Zeit hat, in der man früh nicht aus dem Bett kommt? Richtig, man kauft ein Buch, denn es gibt „The Miracle Morning“ von Hal Elrod mit dem Untertitel „The 6 Habits that will transform your life before 8 am“. Was ich mir von dem Buch erhoffe? Die Zeit Zuhaue sinnvoll für all meine kreativen Projekte nutzen bevor es zur Arbeit geht. Ich berichte, sobald ich es gelesen und praktiziert habe.

Die Bestseller Autorin Elizabeth Gilbert kennt ihr bisher wohl im Zusammenhang mit dem Welterfolg „Eat Pray Love“. Ihr neues Buch „Big Magic“ beschäftigt sich mit der Findung kreativer Ideen und mit dem kreativen Leben an sich. Ein Buch bei dem ich den Stift angesetzt habe, um mir Stellen hervorzuheben. Das schönste Bild, das Elizabeth Gilbert beschreibt, ist das kreative Leben als die Art und Weise, in der wir uns im Laufe unseres Lebens auf die Suche nach den Juwelen begeben, die das Universum in uns versteckt hat und so zu unseren wahren Bestimmung finden:

„The universe buries strange jewels deep within us all, and then stands back to see if we can find them. The hunt to uncover those jewels – that’s creative living. The courage to go on that hunt in the first place – that’s what separates a mundane existence from a more enchanted one.“

Sehr inspirierend, dringende Leseempfehlung!

In einer Welt, in der wir in jeder Hinsicht perfekt zu sein scheinen müssen, einfach mal loslassen? Einen tollen Job haben, hart und viel arbeiten, gut verdienen, Ansehen, toll aussehen, immer gut gestylt, sportlich, aktiv, belesen, kulturell interessiert, gesunder Lifestyle, selbst kochen, nachhaltig leben und und und. Am besten alles gleichzeitig und sofort. Nicht neu für uns das Gefühl, in jeder Hinsicht perfekt sein zu müssen. Da fragt man sich: „Wie ist das möglich? Ein Tag hat 24 h… Wie soll man alles unter einen Hut bekommen?“

Zu mehr Mut zur Imperfektion rät Brené Brown in ihrem Buch „The gifts of imperfection“, in dem es darum geht sich selbst so zu akzeptieren wie man ist und sich selbst anzunehmen, statt so zu sein wie andere es wollen. Hoffentlich nicht nur für mich eine Erinnerung worauf es wirklich ankommt.

Ebenfalls von Benedict Wells ist der Bestseller “ Vom Ende der Einsamkeit“. Wer den Autor nicht kennt, hat dringend Nachholbedarf und diese Liebesgeschichte macht es einem leicht den Autor ebenfalls lieben zu lernen.

Falls ihr Lesetipps habt, hinterlasst mir gerne einen Kommentar. Mein Must-Read Stapel freut sich jederzeit über Neuankömmlinge.

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